„Sprache ist der Schlüssel zur Integration von Flüchtlingen“, resümierte die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz am 4.10.18 im TIGZ (Technologie-und Innovationszentrum), dass auf Einladung der CDU Ginsheim-Gustavsburg von Staatsminister Stefan Grüttner besucht wurde.
Die Leiterin des Zentrums, Fr. Diplom-Kauffrau Gabriele Fladung, führt seit 18 Jahren die Einrichtung und stellt ausführlich als vorderstes Prinzip der Initiative die Integration von Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt dar. Grundsätzlich existieren keine vergleichbaren Abschlüsse in Studiengängen der Flüchtlinge in ihrem Heimatland gegenüber der in Deutschland bestehenden Abschlüssen z.B. in Medizin. Äußerst dramatisch schilderte Fladung die Situation eines Asylbewerbers, der einen Arbeitsplatz haben könnte, wenn er schnell seinen Führerschein absolvieren würde; die unteren Behörden sollten schneller entscheiden. Grundsätzlich hat ein syrischer Flüchtling immer einen Führerschein für 6 Jahre; danach folgt eine Verlängerung um weitere 6 Jahre. Sozialminister Grüttner bot hinsichtlich dieser Situation Hilfestellung an.
„Dasselbe gilt für IT-Speziallisten; die Sprache ist ausschlaggebend für die Integration“, führt Fladung weiter aus, „dementsprechend ist im TIGZ eine CISCO - Academy für Flüchtlinge integriert, so dass die fachspezifischen Vokabeln schneller gelernt werden können“.
Minister Grüttner verweist auf die Programme des Landes Hessen, insbesondere bei der Ausbildung von Jugendlichen als Handwerker. Das Land Hessen hat hier die arbeitsintegrierte Berufsschule modifiziert, so dass die fachspezifische Arbeitssprache sofort aufgenommen werden soll.
Zu dem erklärte Staatsminister Grüttner in diesem Zusammenhang den hessischen Vorstoß die Altenpflegehilfeausbildung und den Spracherwerb der Flüchtlinge parallel anzubieten, damit die Integration schneller geschafft werden kann und die Arbeitssuchenden schneller vermittelt werden können.
Sabine Bächle-Scholz:“ Das Land Hessen hat einiges zur Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen getan. Hierzu gehört die Fortsetzung der „InteA-Klassen“ sowie des Programms „Wirtschaft integriert“.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag