Rüsselsheim. 15 Kompetenzzentren würden in Rüsselsheim etabliert, insbesondere wird zukünftig jedes europäische Opel-Modell auf Basis der Group PSA-Technologie in Rüsselsheim entwickelt führt Opel-Entwicklungschef Christian Müller aus.
Durch die Gründung eines europäischen Engineering-Campus und ein Center of Excellence in der Opel-Stadt würden Arbeitsplätze im Bereich Forschung und Entwicklung bei Opel gesichert, „selbstverständlich zu den Konditionen, die die Mitarbeiter in ihren Verträgen bei Opel hatten“, stellt die CDU-Politikerin Sabine Bächle-Scholz fest.
Bei einer Einigung würde Segula Technologies Anlagen der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung sowie bis zu 2.000 Mitarbeiter des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums übernehmen. Zudem einigten sich die Sozialpartner auf einen neuen Rahmenvertrag, der bis Juli 2023 läuft, und auf ein umfassendes Maßnahmenpaket zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit. Die Opel-Modelle werden in Rüsselsheim für die gesamte PSA-Group im Rahmen der Kompetenzzentren designt.

Die Aktivitäten würden über die Automobilindustrie hinausgehen – auch in Branchen wie Bahn und Energie – und damit die Kundenstruktur von Segula Technologies widerspiegeln. Bei einer Einigung würde Segula Technologies Anlagen der Fahrzeug- und Antriebsentwicklung sowie bis zu 2.000 Mitarbeiter des Rüsselsheimer Entwicklungszentrums übernehmen. Segula Technologies will den bis Juli 2023 vereinbarten Kündigungsschutz erhalten. Die potenzielle Partnerschaft steht unter dem Vorbehalt erfolgreicher weiterer Verhandlungen mit Segula Technologies und den Sozialpartnern sowie der Zustimmung verschiedener Gremien – insbesondere des Aufsichtsrats der Opel Automobile GmbH.

„Ich begrüße ausdrücklich den Willen von Opel und seinen Beschäftigten, den neuen Gegebenheiten Rechnung zu tragen und sich weiterhin fest zu engagieren“, führt die CDU-Landtagsabgeordnete Sabine Bächle-Scholz aus.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag